· 

Club Bellevue Lübben

QUASTER live in Lübben - ein besonderes Wochenende!

 

 

Und schon war der Urlaub mit dem Enkel wieder vorbei (siehe mein Bericht zum Auftritt in Gera). Und da es mir QUASTERs Show irgendwie angetan hat, habe ich meine ursprüngliche Überlegung wieder verworfen, diesen Auftritt auszulassen. Da wir aber schon immer einmal in den Spreewald wollten, konnte ich sogar in Begleitung meiner Frau dorthin fahren. Freitag früh waren wir noch am Urlaubsort im Saarland, abends im Schwabenland bei meiner ältesten Tochter und den Enkeln. Am Samstag ging es nach einem gemütlichen Frühstück auf nach Lübben. Nachdem wir unser Quartier bezogen hatten, machten wir uns in Richtung Spielstätte auf den Weg. Diese hatten wir auch schnell und einfach gefunden und trafen dort schon den Organisator des Lübben-Termins. Nach ein paar Worten zur Begrüßung gingen wir noch etwas essen.

 

Als wir dann zum Veranstaltungsort zurückkamen, hatten sich schon einige Fans vor dem Eingang versammelt. Nach freudiger Begrüßung und verging mit ein paar netten Gesprächen die Zeit bis zum Einlass wie im Flug. Gute Plätze hatten wir an den im Saal aufgestellten Biertischgarnituren schnell gefunden. Nun war Zeit bis zum Beginn der Show. Ich nutzte diese, um uns mit Getränken zu versorgen und zu weiteren netten Gesprächen.

 

Die Show begann pünktlich in dem sehr gut gefüllten Saal mit der mittlerweile bekannten Intro „Ich bereue nichts“ und QUASTER betrat singend und Gitarre spielend die Bühne. Nach der ersten Strophe begrüßte er unter Applaus die Gäste. Dann holte er wie gewohnt „seinen“ Schatten auf die Bühne. Einige erläuternde Worte zur Pausenhupe, die dabei aufgebaut wurde, und den berühmten gelben Zetteln folgten und schlossen ein Dankeschön an das Haus ein. Nun begann das Wechselspiel der Worte zwischen QUASTER und Schatten. Wie üblich wurden die Jugendjahre und ersten musikalischen Schritte von QUASTER beleuchtet. Wer wie ich die Show von Anfang an kennt, bemerkt kleine Änderungen der Erzählungen und Bilder. Die erste Gitarre wurde vorgestellt und QUASTER intonierte Songs aus dieser Zeit. Dazu gehörte auch ein Lied, das er zu Geburtstagen in seiner Verkehrsbauzeichner-Klasse gesungen hat. Nun wurde eine „Gabi“ gesucht. Es wurde sogar ein Geburtstagskind gefunden. Keine „echte Gabi“ sondern eine Schwägerin von QUASTER, wie sich herausstellte. Sie wurde auf die Bühne gerufen, war gut drauf und hat die Momente auf der Bühne sichtlich genossen. Mit einem munteren Misch von Gespräch und Gesang und eben solchen Einlagen wurden die Jahre bis 1969 beleuchtet. Dann sollte eigentlich die Pausenhupe ertönen. Die hatte aber Ladehemmung und ertönte erst einen Moment später, nachdem sich Schatten und QUASTER etwas verwundert angeschaut hatten.

 

Das Programm ging weiter mit einem schlafwandlerisch auf einer Theremien musizierenden „Schatten“. QUASTER kommt dazu und spielt „Sleep walking“ auf der Gitarre. Schatten, der neben der Theremien während der Show aber auch noch die Stompbox (Fuß-Drum), Mundharmonika, Flöte, Maultrommel und Shaker spielt, verlässt als Schlafwandler die Bühne. Er kommt mit einem Stapel gelber Zettel zurück. Auf diese konnten die Gäste in der Pause Fragen notieren, die jetzt beantwortet wurden. Bevor sie das Gespräch von vor der Pause fortsetzten, wurde ein musikalischer Begleiter von QUASTER auf die Bühne geholt. Nein, es war nicht Peter Rasym! Stefan Schirrmacher war heute der Musiker-Kollege auf der Bühne, der mit seiner Gitarre und einigen Soli den weiteren musikalischen Darbietungen eine ganz besondere Note verlieh. Das war ein ganz tolles Erlebnis. Anschließend wurden die Jahre mit den PUHDYS und die Frauen und Kinder von QUASTER angesprochen. Immer wieder aufgelockert durch musikalische Beiträge. Mein Highlight des Abends ist das wohl nur in Lübben dargebotene Lied „Mit 60 nach Schlepzig“, das fast 15 Jahre alt ist und zu einer Motorrad-Tour in den Spreewald entstanden ist. Auch ein Duett mit Kimberley war dabei. Natürlich war es „All diese Jahre“, was Vater und Tochter gemeinsam, unterstützt von Stefan, darboten. Dazu kam Kimmy unter Applaus auf die Bühne. Nach viel Beifall am Ende des Titels gab es ein weiteres Lied von Kimberly, begleitet von Stefan. Unter viel Applaus verließ Kimmy die Bühne wieder. Dann musizierten Peter und QUASTER gemeinsam die letzten Stücke der Show. Nach der Verabschiedung gab QUASTER noch eine Zugabe, die das Publikum lautstark eingefordert hatte. „Stolz“. Nach nochmaliger Verabschiedung war die Show nun zu Ende. Der Abend aber noch nicht.

 

Am Merchandise-Stand und gab es dann Autogramme und die Protagonisten standen auch für Fotos zur Verfügung. Meine Frau und ich verabschiedeten uns mit „Bis morgen.“ Es gab am folgenden Tag noch ein Highlight. Dazu gibt es aber einen anderen Bericht.

 

„Ich bereue nichts“, die Show schon zum inzwischen 17. Mal gesehen zu haben. Sie ist einfach klasse! Und auch jedes Mal etwas anders. Einige Wortspiele auf der Bühne entstehen aus der Situation. Es sollen wohl auch einige Pannen passiert sein, die der unbedarfte Zuschauer aber gar nicht bemerkt. Diese Kleinigkeiten machen es aber eben aus!

Fotos: Hans-Christoph Götze   |   Bericht: Hans-Christoph Götze


 

Bericht folgt in Kürze.