Stadtfest Rudolstadt

Fotos & Bericht: Hans-Christoph Götze

Fotos werden nachgereicht.


Der Urlaub stand bevor. Der Auftakt gestaltete sich für mich sehr angenehm. Nicht nur, weil er mit einem Feiertag (Fronleichnam – in Rheinland-Pfalz und einigen anderen Bundesländern) begann. Los ging es mit einem Rocker-Stammtisch im Brandenburgischen. Dort traf ich in unter anderem auch auf QUASTER. Er war allerdings nur relativ kurz dabei. Kam relativ spät, weil sie das Fahrzeug für die Fahrt nach Rudolstadt am nächsten Tag packen mussten und verabschiedete sich auch relativ zeitig wieder, da sie am nächsten Morgen sehr zeitig losfahren mussten. „Wir müssen 13 Uhr vor Ort sein.“ teilte uns QUASTER mit. Und dazu freitags über die A9! Es blieb aber ein bisschen Zeit für ein paar Gespräche. Mit „Bis morgen!“ verabschiedeten wir uns.

 

Am nächsten Morgen fuhr ich nach einem gemütlichen Frühstück zurück ins Erzgebirge. Dort machte ich allerdings nur einen kurzen Boxenstopp zum Kaffee trinken und Outfit-Wechsel. Dann ging es auf nach Rudolstadt. Die Fahrt verlief bis auf eine Umleitung problemlos. 17 Uhr war ich vor Ort. Auf dem Weg vom Auto zum Markt, auf dem das Rudolstädter Altstadtfest ausgerichtet wurde, hörte ich schon den Soundcheck. Als ich vor die Bühne kam, wurde ich von Peter Rasym mit „Das ist er ja endlich!“ begrüßt. Ich war auch nicht der erste Fan vor Ort. Es waren schon einige der „üblichen Verdächtigen“ anwesend. Wir lauschten dem restlichen Soundcheck. Danach hatten wir kurz Gelegenheit, mit den Künstlern zu sprechen. Sie hatten aber schon den nächsten Termin. Es ging zum Bürgermeister, wo sich QUASTER ins Goldene Buch eintragen durfte. Danach zog er sich zu Abendessen und Vorbereitung auf den Auftritt zurück.

 

Nun füllte sich auch langsam der Markt mit Publikum. Das Altstadtfest begann erst jetzt. Die Imbiss- und Verkaufsstände hatten schon nachmittags geöffnet, die Getränkestände öffneten erst jetzt. Wir hatten unsere Plätze in der ersten Reihe gesichert. Gegen 20 Uhr Begann das Programm mit der Cover-Band „Nightfever“, die Musik von ABBA und Co. darbot. Sie heizten mit einer guten Show ein. Dazu gehörte, dass sie für ein paar Titel von der Bühne mitten ins Publikum kamen. Der Rückzug auf die Bühne war sehr gut gemacht. Die Musiker gingen einzeln zurück auf die Bühne und spielten dort weiter. Als letztes verließ die Sängerin den Platz in der Menge und ging zurück auf die Bühne. Nach einer knappen Stunde wurde umgebaut, d. h. die Technik von „Nightfever“ wurde abgebaut, alles andere stand seit dem Soundcheck bereit. Der Star des Abends wurde erwartet. Der Platz war inzwischen gut gefüllt. Die Sonne brannte schon eine Weile nicht mehr, aber es war immer noch sehr warm. Der Auftritt von QUASTER und seinen Kollegen wurde laut bejubelt. Gespielt wurden Teile des seit dem TIVOLI bekannten Konzerts. Die Set-Liste war aber nicht ganz korrekt, zwei Titel waren miteinander vertauscht. Dies führte zu etwas Verwirrung auf der Bühne, zumal nur HeinzAngel und Ole eine Set-Liste hatten. Peter war immer zum Schlagzeug gegangen, um sich zu informieren. Jetzt wurden schnell noch weitere Listen ausgelegt, QUASTER’s Gitarre zurückgetauscht und weiter ging’s. Live ist eben live. Das sind Momente, die Livekonzerte ausmachen. Dass sich die Musiker durch solche Ereignisse nicht aus der Ruhe bringen lassen und diese mit Humor nehmen, zeugt für mich von deren Professionalität. Im weiteren Verlauf kam dann Kimmy auf die Bühne, um „All diese Jahre“ mit ihrem Vater zu singen. Danach sang sie noch „I see fire“ begleitet von Stefan. Ich bin immer wieder von ihrer Stimme begeistert! Weiter ging es mit „QUASTER-Titeln“, also Titeln von seiner Solo-LP bzw. die er bei den PUHDYS gesungen hat. Fast nahtlos, mit einer kleinen Zwischenmoderation, schloss sich die Zugabe an. Als allerletzter Titel des Abends erklang „Stolz“. Dieser Titel bewegt nicht nur mich immer wieder.

 

Nach dem Konzert gab QUASTER am Merchandise-Stand noch Autogramme und stand für Fotos zur Verfügung. Nach Gesprächen mit und Verabschiedung von den Musikern und mir bekannten Fans machte ich mich kurz vor Mitternacht auf den Heimweg durch die dunkle Nacht. Nach etwa zwei Stunden war ich wieder daheim für eine kurze Nacht. Am nächsten Morgen ging es zeitig los nach Sebnitz. Meiner anderen Leidenschaft frönen. Und dann kam der Urlaub…