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Kulturschloss Grossenhain

Sonntagvormittag fuhr ich dann zur Geburtstagsfeier meiner Schwester. Damit war ich aber meinem abendlichen Ziel schon etwas näher gekommen. Wohnt meine Schwester doch im gleichen Ort aber näher an der Autobahn. Die Stunden in Ihrem Haus waren schön und vergingen im Flug und auf ging es nach Großenhain. Da ich kein allzu großes Zeitpolster hatte, habe ich an den Stellen wo es erlaubt und sinnvoll war, etwas aufs Gas getreten. Die geplanten eineinhalb Stunden konnte ich so ein wenig unterbieten. Den Zeitvorteil der Autobahn hatten ein paar Schleicher auf der Landstraße wieder aufgefressen. 45 Minuten vor Beginn war ich an Ort und Stelle. Musste mich schnell noch am Auto umziehen. Als ich das gerade erledigt hatte kam Peter Rasym mit seiner Frau vom Stadtbummel. Wir begrüßten uns freudig, hatten uns ja so lange nicht gesehen! Die beiden gingen schon in die tolle Location. Das Kulturschloss von Großenhain ist schon ein fantastisches Bauwerk. Ich schloss noch mein Auto ab und folgte. Vor dem Eingang schon traf ich die ersten bekannten Fans mit denen die ich kurz ein paar Worte wechselte. Da es draußen etwas ungemütlich war, ging ich dann schnell rein. Auch drinnen einige bekannte Gesichter. Am Merchandise-Stand waren auch wieder die beiden Club-Chefs anwesend. Nach einer Weile kam die restliche Prominenz. QUASTER mit Ehefrau, Schatten, Techniker usw. Schatten kam, um mich zu begrüßen und meinte „Das habe ich dir nicht zugetraut.“. Er hatte es nicht für möglich gehalten, dass ich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die Show besuche. Das war wohl mindestens ein 1:0 für mich. Die Zeit des Beginns rückte näher, also hieß es Platz aufsuchen. Die beiden Fans, die ich vor dem Eingang getroffen hatten saßen schon in Reihe 1. Ich alberte ein wenig mit ihnen herum, und zählte von der falschen Seite zu meinem Platz. Da hätten wir fast in Streit geraten können. Bei der Aktion habe ich aber einen anderen mir bekannten Fan übersehen, den ich dann in der Pause begrüßte und mich bei ihm dafür entschuldigte.

Das Programm ist ja inzwischen bekannt, deshalb erwähne ich hier nur die Besonderheiten von Großenhain. Als QUASTER seinen Schatten auf die Bühne rief, erschien dieser erst nach einer Weile und auch noch von der anderen Seite. QUASTER schaute auf den Vorhang, durch den Schatten hätte eigentlich kommen sollen und meinte nur, dass es ja die letzte Show des Jahres ist und da einiges anders sein könnte. Schatten hatte sich inzwischen direkt hinter QUASTER gestellt. Dieser wollte nun etwas erklären und drehte sich etwas zu uns. dabei bemerkte er den hinter ihm stehenden Schatten und alles lachte laut los. QUASTER sprach von einem Wiederholungstäter. Nur wenige wussten, dass ich damit gemeint war. Schatten sagte mehrfach „sieben“. Als „Gabi“ gesucht wurde, fand sich sogar ein Geburtstagskind im Publikum. Die Dame belegte das Geburtsdatum sogar mit ihrem Ausweis, aus dem auch ihr Vorname Erna hervorging. „Da Lippi heute nicht hier ist heißt du ab sofort ‚Gabi‘.“ Waren die Worte von Schatten. Und das übliche Spiel mit Musik und Gesang und Piccolo begann. Diesmal wurde der Alkohol nicht verweigert. Als der Gast angekündigt wurde, und man bei seinem Jugendbild das Publikum fragte, wer das denn sei, kam aus den Reihen hinter mir ein „BIMBO“. Schatten schob dies mit der Bemerkung „Der Wiederholungstäter!“ in die Schuhe. Da hatte er sich aber nun wirklich einmal geirrt. Alles andere verlief in ähnlichen Bahnen, wie bekannt. Einmal musste der „rote Faden“ gereicht werden. Am Ende verabschiedete QUASTER alle mit den Wünschen für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel. Nach der Show stand im Foyer ein separater Tisch mit Stühlen für die Autogrammgeber zu Verfügung. Als es auch hier nichts mehr zu tun gab, gab es noch ein paar nette Gespräche. Dann verabschiedeten wir uns mit Wünschen für die anstehenden Feiertage. Ich ging zum Auto und machte mich auf dem Heimweg. Da ich Zeit hatte, bin ich gemütlich gefahren und war etwas länger unterwegs als hinzu, begleitet von Gedanken an den Abend und PUHDYS-Weihnachtsmusik.

 

„Ich bereue nichts“, die Show nun schon sieben Mal gesehen zu haben. Sie ist einfach klasse! Und auch jedes Mal etwas anders. Viele Wortspiele auf der Bühne entstehen aus der Situation. Es sollen wohl auch einige Pannen passiert sein, die der unbedarfte Zuschauer aber gar nicht bemerkt. Diese Kleinigkeiten machen es aber eben aus! - Und 2017 geht es weiter. Versprochen!

 

Alle Termine der Tour gibt es übrigens hier: www.quaster.de

Bericht: Hans-Christoph Götze   |   Fotos: Hans-Christoph Götze