Schauburg Dresden

"Ich bereue nichts!" Das war nicht nur ein Veranstaltungstitel von Quaster, nein es war und ist viel mehr! Dieser Satz beschreibt den Abend eigentlich ausreichend, aber ich werde trotzdem noch ein paar Worte mehr schreiben. Schon vor dem Einlass war es im Foyer der Schauburg deutlich zu spüren. Die Menschen waren gespannt, was sie im Saal erwartet und als sich 19 Uhr die Türen zum Kinosaal öffneten, rannten die Leute in den Saal, um sich bei freier Platzwahl die beste Sicht zur Bühne zu sichern. Das erinnerte mich an die legendären Puhdys-Konzerte in Kamenz, wo man dieses Phänomen auch Jahr für Jahr beobachten konnte. Als die rund 200 Personen (vielleicht waren es auch mehr?) im Saal waren, ging es überpünktlich los. Im Publikum saßen diesmal u.a. auch Peter Meyer und viele bekannte Gesichter aus vergangenen Puhdys-Zeiten, die aus ganz Deutschland angereist waren. Im Programm waren wie gewohnt zwei gut gelaunte und humorvolle Protagonisten zu sehen. Man hatte das Gefühl, als würden Quaster und sein Freund Schatten, sich mit lockeren Sprüchen überbieten wollen. Spontan wurde diesmal auch "Schau einer schönen Frau nie zu tief in die Augen" und die "Fahrkartenzwicke" zum Besten gegeben, was viele Fans im Saal zum Mitsingen animierte und den Applaus noch stärker und lauter werden ließ, als er eh schon seit Beginn der Show war.

Dann die Pause. Am Fanstand unterhielt ich mich mit einem Fan aus New York, der den Film "Die Legende von Paul und Paula" gesehen hatte und seither nicht genug von den Puhdystiteln bekommt. Obwohl er kein Wort deutsch sprach, sang er im zweiten Teil des Programmes lauthals mit. Zur großen Freude stellte ich auch fest, dass viele Fans vom Maschine-Fanclub anwesend waren, mit denen ich auch den einen oder anderen Plausch halten konnte. Im zweiten Teil der Show wurden die Fragen der Fans beantwortet, u.a. wurde die Frage gestellt, wann es wieder eine neue CD geben wird. Quaster verriet, dass das Konzert "Family & Friends" am 18. November in Freiberg aufgezeichnet wird. Man kann sich also jetzt schon freuen und sich noch schnell ein Ticket sichern, um dann sagen zu können: "Ich war auch hier dabei!". Dann betrat Ziehsohn Carsten "Beathoven" Mohren die Bühne und spielte mit Quaster diverse Puhdys-Titel. Nun stand das Publikum auf und klatschte und sang lauter als im ersten Teil der Show. Es war der Wahnsinn! Viel zu schnell ging die Show dem Ende zu und die Fans strömten ins Foyer zur Autogrammstunde. Vorbei am Fanstand, wo es wieder zahlreiche neue Dinge zu entdecken gab. Demnächst wird es dort neben der neuen CD auch neue Shirts geben, wurde uns gesagt. Quaster war bereit und erfüllte jedem Fan Autogramm- und Fotowünsche. Als Peter Meyer an mir vorbei lief, fragte ich, wie ihm der Abend gefallen habe und er antwortete, dass es sehr schön war und auch er gegebenenfalls mal wieder vorbeischauen wird. Das freute mich, weil ich selbst ja auch schon zum vierten Mal die Show gesehen habe und auch weiß, dass es viele Fans gibt, die so oft dabei sind, wie sie können, weil keine Show der anderen gleicht und es immer wieder neue Überraschungen gibt, mit denen man nicht rechnet. Dieses Konzept geht auf und ich denke, dass ich sagen kann, dass ich für alle spreche, die da waren, wenn ich sage: Ich bereue nicht, wieder dabei gewesen zu sein! Auch Quaster war sehr zufrieden und freut sich sicher schon sehr auf die nächsten Veranstaltungen.

 

Alle Termine der Tour gibt es übrigens hier: www.quaster.de

Bericht: Michael Novy   |   Fotos: Peter Herold