Brandenburg-Tag Hoppegarten

Was für ein Wochenende für Quaster. Er hat jetzt mehr Termine als früher mit den Puhdys, stellte er heute während seines Kochkurses beim Brandenburg-Tag in Hoppegarten (nahe Berlin) fest. Da ist was Wahres dran. 

Für einen Musiker zu wohl ungewohnter Stunde, fand sich genau um 12 Uhr Mittags eine kleine Fangemeinde vor dem mobilen Kochstudio des überregional bekannten Koches, Rocco Röder, ein. Kurz vor Beginn hatte ich noch die Gelegenheit, beste Grüße von seinem Fanclub auszurichten, welche er dankend erwiderte. Dann ging es los. Mit einer (kurzen aber wohl unnötigen) Vorstellung des Gastes durch Jürgen Karney. Nun wollten aber die bereitliegenden Lebensmitmittel bearbeitet und die richtige Form gebracht werden. Der erste Arbeitsauftrag an Quaster lautete, eine Schüssel voller Ananas-Scheiben in kleine Stücke zu schneiden. Danach das Gleiche mit Mango.


Währenddesssen hatte ich allerdings ab und zu die Befürchtung, das Essen könnte nicht rechtzeitig fertig werden, denn Jürgen Karney fragte immer mal wieder nach dem jetzigen Leben ohne Puhdys und was denn genau in seinem Solo-Programm passiert. Da war Quaster genau in seinem Element und erzählte ausführlich und äußerst amüsant ein paar Anekdoten, die man so ähnlich auch in seinem Programm von ihm hören kann. Mit dem Unterschied, dass dort auch die (von ihm heute nur beschriebenen) alten Fotos, Videos und Lieder aus der Vor-Puhdys und frühen Puhdys-Zeit zu sehen und zu hören sein werden. Wer diese kleine Kostprobe heute erleben konnte, ist mit Sicherheit auf den Geschmack gekommen, mehr davon in seinem Programm zu erleben.  Also nüscht wie hin, ein paar Karten gibt´s noch.

Während der Zubereitung, zusammen mit dem Starkoch, fiel Quaster ein, dass es mal einen Sänger namens Rocco Granata gab, aber was hat der gesungen? Da es ihm nicht gleich einfiel, rief ich "Marina". Quaster bedankte sich und fing sofort an, den Hit zu schmettern. So verging die Zeit rasend schnell. Das fertige Essen wurde in kleinen Portionen an die Zuschauer verteilt und ganz offensichtlich war es sehr gelungen. Es gab weder Kritik, noch Magenverstimmungen. Abschließend holte Quaster aus seinem Auto zahlreiche Autogrammkarten und Flyer, die den interessierten Zuschauern aushändigte. Währenddessen lief im Hintergrund der Song "Ich bereue nichts" von seiner aktuellen Single-CD.  Ich für meinen Teil bereue nicht, auch am zweiten Tag des Brandenburger Festes, nochmal da gewesen zu sein. Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte unbedingt einen der Tourtermine von Quaster wahrnehmen, die auf der Webseite (www.quaster.de) immer aktualisiert und ergänzt werden.

Bericht: Ingo Friedrich     |     Fotos & Videos:  Ingo Friedrich